"Wer
körperlich, geistig oder seelisch behindert ist oder wem
eine solche Behinderung droht, hat ein Recht auf Hilfe.
So bestimmt es das Sozialgesetzbuch. Und zwar auf Hilfe,
die notwendig ist, um die Behinderung abzuwenden, zu
beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerungen zu
verhüten oder ihre Folgen zu mildern. Dazu gehören auch
die Hilfen, die Behinderten einen ihren Neigungen und
Fähigkeiten entsprechenden Platz in der Gemeinschaft,
insbesondere im Arbeitsleben, sichern."
Zitat aus
"Ratgeber für Behinderte", kostenlos 1995
herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und
Sozialordnung
Als wir von der
Sehbehinderung unseres Sohnes erfuhren, war er bereits
zwei Jahre alt. So lange dauerte die zermürbende
Ungewissheit, in der wir von vielen Bekannten und
Verwandten auf das ungewöhnliche Verhalten und die
ungewöhnlich zögernde Entwicklung unseres Sohnes immer
wieder aufmerksam gemacht wurden. Von einem Säugling
oder kaum sprechenden Kleinkind kann man ja schließlich
kaum erwarten, dass er über seine Probleme selbst
berichten kann! So begann es, dass wir uns an viele
Ärzte wandten, denen diese seltene Augenkrankheit zum
Teil völlig unbekannt war. Über den Kinderarzt zu
mehreren Augenärzten ins städt. Klinikum wurden wir
letztendlich an die Universitätsklinik verwiesen, an der
diese seltene Augenkrankheit untersucht und endlich
diagnostiziert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt war
bereits unsere Tochter geboren. Sie konnte so gleich
mituntersucht werden, und wir wussten sofort, dass auch
sie diese Sehbehinderung hat.
Nun, ins solch einer Situation steht man als Eltern recht
alleine in der Welt. Was nun? Wer kann einem da
weiterhelfen? Was wird aus der Zukunft? Fragen über
Fragen, die einem kaum jemand umfassend beantworten kann!
So haben wir selbst "Häppchenweise" unsere
Erfahrungen gesammelt. Nichts haben wir unversucht
gelassen. Wir haben selbst viele Beratungsstellen und
Ämter aufgesucht und haben das Internet
"durchkämmt" um Ihnen nun unsere mehrjährigen
Erfahrungen und Wissen hier auf unseren Seiten
anzubieten, damit für Sie der Start einfacher ablaufen
kann.
Natürlich kann man nicht jede Augenkrankheit "über
einen Kamm scheren"! Die angebotenen Informationen
auf unseren Seiten geben Ihnen eine grobe Richtlinie vor,
die von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann. So
können wir auch nicht die Richtigkeit unserer Angaben
garantieren, versuchen Ihnen aber eine Richtung
vorzuschlagen. Selbstverständlich sind wir ständig
versucht unsere hier angebotenen Informationen aktuell zu
halten und möchten auch Sie bitten, uns Ihre Erfahrungen
mitzuteilen. Auch wenn Sie Fehler auf unseren Seiten
entdecken - bitte unterrichten Sie uns, wir werden uns
bessern! Bitte bedenken Sie auch: Diese Seiten wird von
uns in Eigenarbeit in unserer wenigen Freizeit erstellt
und gepflegt. Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf
hinweisen, dass wir keine persönliche rechtliche
Beratung durchführen dürfen und dass die von uns zur
Verfügung gestellten Informationen rechtlich nicht
verbindlich sind! Bitte lesen Sie hierzu auch unseren
Haftungsausschluss!
Wichtig:
Wir versuchen auf unserer Seite die vielen Möglichkeiten aufzuzeigen, die man in
solch einer Situation rechtlich zugestanden bekommt. Die deutsche
Behinderten-Gesetzgebung und die vielen Ratgeber sind so kompliziert und auch
hauptsächlich auf behinderte Erwachsene oder behinderte Berufsanfänger
ausgelegt, so dass es sehr schwierig ist, das ganze auf behinderte Kinder zu
übertragen! Und genau das ist unser Ziel. Natürlich gibt es auf Grund der
einseitigen Gesetzestexte auch gewisse "Gesetzeslücken" in Bezug auf behinderte
Kinder, die man zum eigenen Vorteil bzw. der Kinder auslegen kann. Das ganze mag
sich jetzt sehr geldgierig anhören. Wenn man aber die finanzielle Realität in
einer ärmeren Familie mit behinderten Kindern sieht, bei der plötzlich das zuvor
fest eingeplante Einkommen z.B. der Mutter wegfällt, ist das in solch einem
Moment in unseren Augen eine Stütze vor dem sozialen Abrutsch!
Es wird leider auch immer so sein, dass oft auch die, die es nicht benötigen,
Hilfen bekommen werden. Das ist leider nicht zu verhindern.
Und so gönnen wir den Erfolg unserer Tipps denen, die es benötigen.
Es grüsst Sie herzlichst:
Ihre Familie von Wissel
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